DIE REISENDEN

Donnerstag, 6. November 2008

TAG 10 // Ventura - Malibu - Santa Monica - USC - Newport Beach

SOMMER, SONNE UND HÜBSCHE ...

Das wichtigste zuerst: Es gab Waffeln, wenn auch nur noch 2.

Das erste Anlaufziel des heutigen Tages war dann Malibu. Wir können jetzt schon verstehen warum Mitch Buchannon, Shauni McClain und Eddie Kramer hier immer am Strand rumgelungert sind! Super Strand und tolle Häuser! :-)

Weiter ging es dann nach Santa Monica an den Pier! Nach dem wir einen guten Parkplatz gefunden hatten holte Oli am Original Muscle Beach die Keulen raus. Wir waren nur froh das wir da keine Autogramme geben mussten! Aber wir man auch am unten stehenden Bild sehen kann ist das nicht wirklich die Flexer Muscle Beach. Da waren wir dann später! (Das soll nicht heißen das Oli nicht genügend "Curls for the Girls" gemacht hatte! :-) )


Als wir uns dann durch die Menschenmassen auf das Pier geschoben hatten war leider die Achterbahn noch zu! Sonst wären wir da natürlich mal ne Runde gefahren. Wir haben aber schon mal ein Vorgeschmack auf die Knaller erhalten die uns am Nachmittag erwarten sollten.


Wir machten uns dann per Pedes auf den Weg nach Venice. Nach einer kleineren Wanderung entlang der Beach kamen wir dann am Richtigen Muscle Beach in Venice an. Unglaublich! Da liegt glaube ich keine Hantel unter ner halben Tonne!



Wieder am Auto fuhren wir weiter zum USC Campus. L.A. ist wirklich rießig. Auf einem 12 Spurigen Highway war soviel los wie in Wirges am Maskenball! (Auch die Leute waren ähnlich verkleidet!). Nach ein paar anfänglichen Navigationsproblemen auf dem Campus haben wir dann auch den Bookstore (gut, aber kommt nicht an Notre Dame ran) und das TicketOffice gefunden. Samstag gehts ins Coloseum zu USC vs. CAL. Das wird sicherlich der Knaller!

Dann ging es weiter zu unserem heutigen Hotel. Dem Best Western Inn Newport Beach. Direkt am Strand. Sensationell. Wir waren dann gerade noch bei dem hießigen Fleischdealer lecker essen (Weltklasse Steak, Baby Baked Ribs und Salat) und schauen jetzt noch die USC Preview auf Samstag!


Für morgen sind wieder Waffeln angesagt. Wir sind gespannt! :-)

TAG 9 // San Luis - Pismo Beach - Ventura

Tag 9 auf unserer tollen Reise stand ganz im Zeichen der Sonne und des Strands. Nach dem Frühstück in San Luis (es gab Eier!) ging es allerdings zuerst in den Mustangs Bookstore! Mann muss ja was zu Anziehen im Schrank haben! Als die Koffer gefüllt waren ging es vorbei an der Vandenberg AirForce Base nach Pismo Beach. Einem recht keinen, aber durchaus netten Surferort direkt am Ocean.

Auf dem hießigen Pier tankten wir die ersten Sonnenstrahlen und gaben den ansässigen Surfern ein paar kleine Tips in sachen Technik.


Von Pismo Beach ging es dann wieder den Highway No. 1 weiter an den Refugio State Beach. Direkt am Santa Barbara Kanal. Hier hat man auch eine tolle Aussicht auf die Bohrinseln die in der 3 Fragezeichen Folge "Riff der Haie" im Zentrum der detektivischen Bemühungen der 3 Juniordetektive aus Rocky Beach standen. (was ein scheiß!!!!!)


Weiter ging die wilde Fahrt zum Ralph´s Superstore in Santa Barbara. Wir kauften ein paar kleine Leckerchen und machten uns auf zum nächsten Strand.


Mit einem solchen View haben wir wohl bis jetzt noch nie gespeist! Frei nach der Weisheit "Nach dem Essen soll man ruhen..." haben wir uns dann ein wenig in den Sand geknallt!


Dann gabs da noch eine kleine Wette :-). Das Resultat wir alle Farmers in einer der nächsten Trainingseinheiten erwarten! :-)

Unser Nachtquartier schlugen wir dann in Ventura auf. Gebucht blind über Hotwire. Wir waren gespannt und wurden positiv überrascht. Es gab einen Wirlpool der so heiß war das man da auch ruhig einen Forelle blau drin zubereiten könnte. :-) Vor dem Schlafen gingen wir dann noch einen Runde MiniGolf spielen! Sensationell Weltklasse!


Und ein schon mal vorweg! Es waren Waffeln fürs Frühstück versprochen! :-)

TAG 8 // Salinas - 17Mile Drive - BigSur - San Luis Obispo

Nach einem ausgedehnten Frühstück bei Howard Jones ging es für uns wieder ans Meer. Der berüchtigte 17Mile Drive Stand auf dem Programm.

Erst einmal ging es nach Monterey ins Aquarium. Sensationelle Seeotter und mords Hügellandschaften gab es da zu bestaunen!


Wieder in unserem Badmobile war der weg frei für die Tour über die Monterey Peninsula vorbei am Pebbles Beach Golf Cours auf den 17 Mile Drive! Der absolute Knaller!! Hier fährt sogar der Poolboy jedes Anwesens mindestens einen 500 Mercedes (ob Coupé oder nicht sie jetzt mal dahin gestellt! ) Wer hier wohnt scheint in seinem Leben so einiges richtig gemacht zu haben!

Am Ende des 17 Mile Drives hatten wir dann noch ein kurzes Date mit dem Pazifik.


Recht kalt war der gute! :-)

Nach einem fliegenden Fahrerwechsel ging Ayrton Dommermuth auf Kurvenhatz Richtung Big Sur. :-) Sensationelle Strecke, da könnte man nach jeder Kurve anhalten und Fotos machen! Hier nur mal ein paar kurze Impressionen.


Unser Nachlager schlugen wir dann in San Luis Obispo auf. Dem HOME OF THE MUSTANGS! Zum Essen ging es ins Black Sheep! Essen war gut, Rock der Tischnachbarin noch besser! :-)

Die Abreise aus San Francisco

Erst einmal müssen wir uns entschuldigen das wir die letzten Tage nichts mehr geschrieben habe. Wir waren Abends einfach zu fertig! :-)

TAG 6
Leider war das Wetter an unserem Abreisetag in San Francisco nicht so toll. Der Himmel weinte uns wohl nach! :-)
Nachdem wir das Auto (einen Chevy TrailBlazer) bei dem netten Italiener von Alamo abgeholt hatten ging der direkt weg über die Golden Gate Bridge. Sensationell Weltklasse!


Nach einem kurzen Abstecher durch die Lombard Street (siehe Foto) ging es dann Richtung Süden. Santa Cruz war das nächste Ziel. Nach kurzem Zwischenstopp und Schokoriegeltest entschlossen wir uns das Factory Outlet Center in Gilroy anzulaufen. Nach ausgedehntem Shoppingvergnügen ging der Weg nach Salinas (Ich glaube die größte Knoblauchanbauregion westlich vom Buchfinkenland!).

Hier nächtigten wir im ersten Haus am Platz, dem Howard Johnson Motel! Kleine Betten, aber naja, ICH hatte ja mein eigenes! :-)

Sonntag, 2. November 2008

Tag 5 - Viva la Mexiko

Tag 5 unserer Reise begann mit dem obligatorischen Frühstück bei "Boudins". Dort werden wir mittlerweile per Handschlag begrüßt, der Chef der Bäckerei scheint auch einen neuen Porsche zu haben. Einen kleinen Spaß habe ich mir dann heute doch noch mal erlaubt und meinen Kakao auf "Chuck Norris" bestellt. Scheine gewisse Ähnlichkeiten mit dem Action-Helden zu haben, der Bedienung ist es auf jeden Fall nicht aufgefallen und sie hat, nachdem mein Heißgetränk fertig war, laut "Large Choc for Chuck Norris" durch den Raum gerufen.

Beflügelt von dererlei gelungenem Schabernack haben wir dann noch mal einen kurzen Abstecher zu unseren Freunden von der Walrossfrot gemacht. DIe fetten Viecher liegen da echt von früh bis spät faul auf dem Pier und brüllen und röhren, als gebe es kein Morgen. Habe mir schon überlegt, mir so einen Kawenzmann als Haustier zuzulegen. Zu Hause mal schauen, ob das mit dem Mietvertrag vereinbar ist.



Abb. 1: Am Pier enstand auch obiges Gruppenfoto.

Dann ging es wieder mit der BART nach Oakland zum Spiel der Raiders gegen die Atlanta Falcons. Schon im Zug waren wir umgeben von Silver&Black, den Farben der Oakland Raiders. Die Gestalten, die dort mit uns an Bord waren, ließen uns allerdings manchmal daran zweifeln, ob wir wirklich nach Oakland zum Stadion und nicht nach St.Quentin zum Staatsknast unterwegs waren. Der "Train to Hell" setzte aber seinen Weg nach Oakland fort und offenbarte nach den schönen Ansichten aus San Francisco und Berkeley auch mal einen Blick in das Hinterzimmer der sauberen Innenstädte, einen Blick in das "andere Amerika". Gegen diese Vororte ist die Goldgrube in Koblenz eine Nobel-Wohngegend. Überall Müll und Schrott in den Hinterhöfen, die kleinen Häuser werden wahrscheinlich nur noch von der Farbe zusammen gehalten, die Straßen haben Löcher wie der Off-Road Park in Drees am Nürburgring.

Von der BART Station ging es über eine Fußgängerbrücke direkt zum Stadion. Dieser Kasten ist im Gegensatz zu dem State-of-the-Art NFL Stadion in Cleveland im letzten Jahr nun mal wirklich ein verbauter Hasenkasten. Gleichzeitig als Baseballstadion für die Oakland A´s benutzt, versprüht dieser Betonkollos den Charme eines ostdeutschen Plattenbaus. Nachdem wir unsere Tickets am Will-Call Schalter abgeholt hatten, kamen wir auf die folgenreiche Idee, doch mal kurz über den angrenzenden Parkplatz zu schlendern und ein bisschen den "tailgaitenden" Raiders-Fan zuzuschauen.

Folgenreicher Entschluss. Denn weit kamen wir nicht und nur zuschauen war auch nicht drin. Wir hatten gerade den Fuß auf den Parkplatz gesetzt, da sah ich, wie ein kleiner, untersetzter Mexikaner auf Sebastian zukam und ihn anquatschte. Ich hatte schon die ersten Zeilen für sein Requiem im Kopf verfasst, als ich ihn auf einmal lachen sah. Der Mexikaner hatte ihn zunächst auf seinen Rucksack angesprochen, an dem seiner Meinung nach zuviel rot sei (Rot ist die Teamfarbe der Falcons). Als er dann merkte, dass wir aus Deutschland kommen, war der kleine Mexikaner wie aus dem Häuschen und rief seine Kumpel und Freunde von der Mexiko-Gang Oakland herbei. Ratz, fatz waren die "Guys from Germany" von einer Herde Raidersfans umgeben. Schnell wurden wir "herumgereicht" wie zweiköpfige Meckerziegen auf dem Jahrmarkt. Ehe wir es uns versahen, hatten jeder von uns eine Dose eiskühles Bier in der Hand und uns wurden die verschiedensten mexikanischen Speisen angeboten (die wir aber dann doch mit Blick auf unsere empfindlichen Mägen ablehnen mussten).

Nach und nach stellte uns Edgar, der Mexikaner-Chef, seiner ganzen Crew vor. Mir wurden indessen zudem neben Bier und Tequila auch die Tochter von Conrad, dem Edel-Mexikaner, angeboten. Auch dieses Angebot habe ich höflich, aber bestimmt ablehnen müssen. Ein Leben als Clan-Chef in Tijuana war dann doch keine Option für mich.

Die Mexikaner waren auf jeden Fall ganz aus dem Häuschen, wir kamen uns langsam vor wie im Streichelgehege im Kölner Zoo, hatten zudem auch schon leicht einen im Tee und versuchten nun, langsam den Fisch zu machen. Gar nicht so einfach! Auf jeden Fall wollte uns Edgar nicht ohne den Genuss eines "Shot Tequila" gehe lassen. Für mich definitiv der passende Zeitpunkt, mich zu verdünnen, dachte ich mir. Nach dem kleinen Zwischenfall bei Chios "Back to the Wesentliche Party" Anfang des Jahre löst das Wort "Tequila" bei mir leichte Fluchtreflexe aus. Aber weit gefehlt. Kaum hatten die Herren Haas und Dommermuth meine Fluchtbewegung bemerkt, riefen sie mich schon zurück und vereitelten so meinen perfiden Fluchtplan. Diese beiden Hunde! Gott sei Dank gab es dann aber "nur" Whiskey zum Abschied und keinen Tequila, so dass ich die zu mit genommene Nahrung bei mir behalten konnte. Edgar verabschiedete uns dann noch auf, naja, sagen wir mal eine in Deutschland etwas aus der Mode gekommene Art und Weise (mehr dazu vielleicht eher im kleinen Rahmen nach der Rückkehr).



Abb.2: Die Herren Haas und Dommermuth bei einer Runde Whiskey bei Edgar, dem crazy mexican (im Bild mit der Nummer 32).

Zum Spiel als solchem gibt es nicht viel zu schreiben: die Raiders sind deftigst unter die Räder gekommen, hatten keine Chance gegen die Falcons. Das Wetter war aber superb, wir sind alle schön braun geworden. Richtig Spannung kam nur auf, als die Oakland Police den Block stürmte und einen Raiders-Fan in Handschellen abführte. War wohl ein bisschen mehr gewesen als reines Falschparken.

Zurück in SF haben wir in einer Sportsbar ein schönes Speckmenü zu uns genommen (St.Louis BBQ Spare-Ribs) und uns dabei das Sunday-Night Game zwischen den Colts und den Patriots angeschaut. Im Hotel sind übrigens auch ein paar Stargäste am Start: Eine "Semi-Pro" Mannschaft der New Zealand All Blacks Rugby-Mannschaft gastiert hier an der Fisherman´s Wharf und lässt insbesondere damentechnisch nichts anbrennen. Ich glaube, gegen dieses Rugby-Mutanten sind die Farmers wirklich eine Konfirmandenfreizeit.

So, die beiden Racker fangen hier wieder mit Schabernack an, da muss ich als Stubenältester mal dazwischen gehen...

Samstag, 1. November 2008

Tag 4

Sieben Uhr Ortszeit. Das Fersehen läuft (College Football Gameday aus Lubbock, TX), und die Reisegruppe bereitet sich auf den Tripp über die Bucht vor. Ziel: das California Memorial Stadium in Berkeley. Es regnet leider etwas, wir werden uns entsprechend auf einen nassen Tripp einstellen müssen. Mit der BART wird es um 8.30 nach Downtown Berkeley gehen.

Jetzt kommt übrigens ein Mega-Kalauer: Ein Drei-Tages-BART Ticket gibt es leider nicht ;-) Ha, was haben wir gelacht.

Zurück aus Berkeley. Recht früh, fällt dem aufmerksamen Leser auf. Ja, die Reisegruppe hat sich Ungehöriges geleistet und das Spiel bereits zur Halbzeit verlassen. Bevor man aber jetzt mit gezückten Messern auf uns losgeht und uns die Frage stellt, warum wir knapp 15.000 Kilometer in die USA reisen, nur um dann ein Spiel bereits zur Halbzeit zu verlassen, dem sei gesagt: Es hat nicht genieselt, es hat nicht geregnet. Nein, es hat einfach nur geschüttet aus allen Wolken und ohne Unterlass.

Während der Anreise mit der BART und unserem kleinen Spaziergang über den Campus und dem obligatorischen Besuch im Bookstore war es noch trocken. Doch dunkle Wolkenschwaden über der Bay ließen uns schon übles erahnen.

Auf dem Weg zum Stadion wurden wir mal wieder darin bestätigt, dass College Football einfach das Non-Plus-Ultra ist. Äußerlich als Cal Fans erkennbar (Hasi in seinem neuen Cal Windbreaker, ich im ebenfalls neuen Cal Hooded Sweatshirt), war dies kein Hindernis für einen älteren Oregon Fan uns mit den Worten "Are you hungry, guys?" zu einem kleinen Snack einzuladen. Er hatte auch gehörig was anzubieten. Auf dem Grill schmorten Fleischberge in Größe von Fußbällen, unzählige Tupperdosen waren gefüllt mit allerlei Leckereien, von Käse über verschiedene Salate bis hin zu Wurstwaren in Hülle und Fülle. Wir entschiedenen uns dann aber aus Höflichkeit nur was von der Bratwurst zu probieren. Übrigens war der nette ältere Herr einer der ersten Amerikaner, der nicht nachdem er erfahren hatte, dass wir aus "Germany" kommen, mit "Rammstein, Bitbörg oder Baumholder" Geschichten konterte.

Am Bears-Walk haben wir dann auch teil genommen: die Fans bilden ein Spalier vom Teambus zum Locker-Room. Man, was waren da für Kanten dabei. Selbst der Kicker scheint dort 6"4 und 225 lbs zu haben.

Kurz nach dem Eintritt ins Stadion (im Übrigen eine schöne Schüssel in der klassischen Bowl-Struktur, das aber seit seiner Eröffnung 1923 nur wenig an Reperaturmaßnahmen gesehen hat), öffnete der Himmel allerdings seine bis dahin noch recht verschlossenen Pforten. Innerhalb weniger Minuten waren wir nass wie die Katzen, wetterfeste Kleidung hatten wir ja leider nicht dabei. An der Cal-Bude deckten wir uns daher zu einem Schnäppchenpreis von 5 $ mit "Regenponchos" ein, die sich auf den zweiten Blick als blaue Müllsäcke mit Öffnungen für Arme und Schädel herausstellten. Herr Haas und ich gönnten uns noch für ebenfalls recht günstige 10 $ ein paar Cal-Sitzkissen zu.

So ausgerüstet nahmen wir auf den Bleachers Platz. Der Regen hatte uns allerdings schon sehr zugesetzt, die Baumwollklamotten waren tropfnass, das nachströmende Nass wurde dankbar direkt an die kühle Haut weitergegeben. Auch wenn College-Football uns alle begeistert und entflammt, uns wurde immer und immer kälter.

Das Spiel selbst war recht gut. Oregon war in leckerem All-White aufgelaufen, Herr Haas und ich bereiten derzeit einen entsprechenden Antrag für die Mitgliederversammlung der Farmers vor. Cal insgesamt mit den besseren und effektiveren Spielanteilen, insbesondere weil sie in der Lage waren, ein gepflegtes Passspiel trotz der widrigen Wetterbedingungen aufzuziehen.

Zur Halbzeit haben wir das Spiel dann (wie im Übrigen auch recht viele andere) verlassen müssen; zu diesem Zeitpunkt stand es 16-09 für Cal.

Auf dem Rückweg haben wir uns beim Safeways mit einem "kleinen" Sandwich (32 Oz) und noch dem ein oderen anderen Croissant eingedeckt und schauen nun Texas @ Texas Tech (bis auf Chio, der pennt wieder und schnarcht dabei, dass die Nachbarn denken, der St. Andreas Graben sei wieder aktiv).

Freitag, 31. Oktober 2008

Tag 3

Tag 3 unserer Reise begann mit einem enttäuschten Blick nach draußen. Regen! Regen im heiligen Land. Also Zeit für das Alternativprogramm. Zunächst das obligatorische Frühstück im "Boudin" am Wharf, danach mit dem Taxi in die Folsom Street zu "Sports Authority". Zweck unseres Besuches dort: Regenklamotten für heute und morgen, sowie passende Schuhe für unseren fußkranken Sebastian. Regenklamotten haben wir zwar nicht gekauft, dafür anderes allerlei unnützes Zeug, aber als wir den Laden wieder verließen, hatte es sowieso aufgehört zu regnen und der Himmel klarte auf über der Bucht.

Zurück zur Wharf mit dem Taxi und dann ab zu Pier 33. Ein Ausflug zur Gefängnisinsel Alcatraz stand auf dem Programm. Und das war wahrlich ein Programmpunkt der Extraklasse. Die Bootstour zur Insel war schon ein besonderes Bonbon, der Blick auf die Skyline von San Francisco atem beraubend. Aber die Tour über die Insel stellte sogar dieses visuelle Schmankerl in den Schatten. Packend erzählte Gefängnisgeschichte, beklemmende Atmoshäre, nervenzehrende Rundgänge und Ansichten. Absolut empfehlenswert.

Zurück an Land verzogen sich die Herren Haas (fußkrank) und Dommermuth (faul) zurück auf das Hotelzimmer. Ich, als bekanntes Urlaubs-Duracell-Häschen, machte mich auf nach Downtown SF, um die am Tag zuvor erworbene Geldbörse gegen eine ebensolche mit Kleingeldfach umzutauschen. Den Hinweg habe ich mit der Cabel-Car erledigt. Einfach weltklasse. Rattern und knatternd zieht sie ihre Wege die Hügel von SF hinauf, handgebremst, besser als die Achterbahn im Wildpark Klotten. Die Innenstadt selbst stand ganz im Zeichen des Halloween Abends. Lauter Verkleidete und andere lustige Gestalten. Nach einem kurzen Aufenthalt bei Hollister und Borders dann der Weg zurück.

Allerdings diesesmal nicht mit der Cable-Car, sondern per pedes. Langsam legte sich auch die Dunkelheit über die Stadt und enthüllte neue, unbeschreibliche Ansichten und Perspektiven. Der Blick von der California Street über die Transamerica Pyramid hinweg zur Oakland-Bay-Bridge: einfach unbezahlbar.

Verlaufen habe ich mich auf dem Rückweg natürlich auch, manchmal frage ich mich, warum ich mich nicht auch in meiner eigenen Wohnung verlaufe. Aber geärgert habe ich mich nicht. Im Gegenteil. Der Spaziergang durch die Vororte von San Francisco, hügelauf-hügelab, hat für all die zusätzlichen Mühen entschädigt.

Diese Stadt muss man erleben, atmen, riechen, schmecken, fühlen, im wahrsten Sinne des Wortes, er-LEBEN.


Jetzt wird eine Runde geschlafen, Chio sägt schon wie ein Waldarbeiter. Morgen geht es nach Berkeley zum Spiel.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Tag 2 und das Latschen geht weiter

Nach dem ich mich erst jetzt von dem feigen hinterlistigen Angriff der Mistmöwe erholt habe. Besuchten wir heute wieder den Tatort um mein Möwentrauma zu bewältigen. 
Denn heute war Extremshopping in Frisco angesagt, also stiegen wir wieder unseren überteuerten offnen Doppeldeckerbus ein, und fuhren vom Pier 39 in die Marketstreet um dort unsere kleinen Einkaufstrip zu beginnen. 
Das Problem war nur das wir nur sehr Preisintensive Sachen angeboten bekommen haben, die wir als über die Grenzen bekannten Schnäppchen Jäger natürlich mit Verachtung gestraft haben.
Und so latschten wir wieder durch die Straßen von San Francisco um nach dem Sportgeschäft der Sportgeschäfte zu suchen, ich glaube wir sind dabei wieder über 10km gelaufen und haben es nicht gefunden.
Ziemlich gefrustet und mit müden Beinen machten wir uns dann auf den Weg mal was zwischen die Kiemen zu bekommen, das ist bei 3 Herren auch nicht immer so einfach, und so waren wir noch mal 3km unterwegs bevor wir uns einig wurden.
Naja in Chinatown waren wir auch aber da gibt es nur Nippes.
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir, falls Ihr euch mal in den Staaten eine Geldbörse kaufen solltet dann achtet darauf das, dass edle Teil auch ein Münzfach hat.
Kann man sich einen Haufen Ärger sparen. 
Oder fragt einfach einen der davon Ahnung hat.
 

Day One

So, kurzer Report von unserem ersten Tag in San Francisco. Er begann recht früh, trotz des anstrengenden Fluges waren wir schon um 8 Uhr auf den Beinen. In wenigen Minuten waren wir von unserem Hotel an der Columbus Avenue am Fisherman´s Wharf. Dort war es um diese unchristliche Uhrzeit noch sehr ruhig, trotzdem stank es schon deftigst nach Fisch. Am Pier 39 haben wir einen Blick auf die faulsten Seehunde westlich des Mississippi werfen dürfen. Langsam klarte es dann auf, der Nebel verzog sich und ein strahlend blauer Himmel zeigte sich.
Unser frühmorgenlicher Spaziergang führte dann direkt an den Piers vorbei, unter der gewaltigen Oakland Bay Bridge hindurch zum AT&T Knüppelballstadion. Dort haben wir dann ein kleines Päuschen eingelegt und uns wie die dicken Seehunde vom Pier 39 in der Sonne gewälzt.



Zurück im gemütlichen Tempo (Herr Dommermuth war schon wieder in leichter Unlust ob unserer Wanderslust) über den Telegraph Hill und den Coit Tower (Weltklasse Aussicht über die San Francisco Bay), vorbei am "Wild Parrots Tree" und der best gelegensten Elementary School wieder zum Wharf zurück. Dort haben wir uns von einem Alt-Hippie ("schönes Fröllein") ein Bus Ticket aufschwatzen lassen, mit dem man die besten Sehenswürdigkeiten per Bus erkunden kann. Vorher wollte sich Chio noch mit etwas frischem Fisch stärken. Ein leckeres Fischbrötchen sollte es sein.

Herr Haas und ich zogen hingegen etwas gesünderes vor (Sandwiches und Softdrinks vom 7 Eleven) und waren daher schon früher am Bus zurück. Herr Dommermuth kam nach einer Weile angestürmt und war total aufgebracht. Er sei, so stammelte er, gerade eben überfallen worden.

Eine Gruppe marodierender Power-Möwen habe sich auf ihn gestürmt und ihm das soeben erworbene Fischbrötchen aus der Hand gerissen! Der Anführer der Mövenbande habe ihm noch gedroht, dass er sich dort nicht mehr blicken lassen solle. Unten ein Bild vom Chef des Mobs:

Dienstag, 28. Oktober 2008

Sind gelandet

Wir sind gelandet! Nach unheimlich langen 10 Stunden bis Dallas und dann noch einmal 3,5 Stunden von Dallas nach San Francisco sind wir nun endlich in unserem Hotel an der Fishermans Warf angekommen.

Wir fragen uns jetzt immer noch wie ein Mensch einen 15+ Stunden Flug aushalten kann. Die 14 Stunden haben uns auf jeden Fall gereicht! 

Jetzt gehen wir gleich noch was leckeres Essen und natürlich läuft auch schon Football im Fernsehen! 

ESPN2 zeigt gerade Marshall gegen Houston!

Näheres kommt dann morgen! :-)

Sonntag, 26. Oktober 2008

Noch zwei Tage

Die Zeit rast. Noch zwei Tage dann stehen wir schon am Schalter und bekommen unsere Sitzplätze in der hintersten Ecke eines Jumbo-Jets zugewiesen. Mal schauen, ob ich meine alte Bundeswehr Uniform mitnehme und als Hauptgefreiter der Herzen mal ratz, fatz ein Upgrade in die Business-Class bekomme oder wenigstens einen sitz vor den Notausgängen beziehen darf. Ich fürchte aber, das wird wieder unseren Freunden von der AirBase vorbehalten sein.

Gestern habe ich dann endlich mal ein paar Euronen in den mächtigen Dollar umgewechselt. Einziger Wehrmutstropfen unserer Reise: der Dollar ist wieder mächtig stark. 1,22 war gestern der Umtauschkurs, ich kann mich an Zeiten erinnern, da kratzte er mächtig an der 1,50. Nun gut, gibt es halt ein, zwei T-Shirts weniger, davon lassen wir uns "de spass net verderbe".

Gepackt habe ich nicht, denke, das wird in 4 Minuten über die Bühne zu bringen sein; was ich vergessen habe, wird einfach vor Ort gekauft ;-)

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Noch 5 Tage,


dann geht es endlich los! Wir sind alle 3 schon gespannt wie ne Brezel! Hier mal ein paar Infos zur aktuellen Wettersituation in der Bay Area: Heute Mittag, leicht Bewölkt, 26° - 29° C. Ich sehe uns schon die Lombard Street in unserer Gangster Karre runterfahren! :-)

Montag, 20. Oktober 2008

Noch eine Woche

Jetzt sind bald nur noch die Tage zu zählen bis zum großen Tripp nach Kaliforien. Zur Einstimmung hier schon mal ein kleines Video:




Ehrensache, dass wir dieses Video als "Special Westerwald Edition" mit unserem Mietwagen nachstellen werden :-D

Dienstag, 14. Oktober 2008

NOCH SCHMALE 2 WOCHEN!

Ich zähle die Tage schon! :-)

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Bingo!

Bingo! Jackpot geknackt. Sebastian hatte die gute Idee nach dem Schimmel-Schuppen-Debakel es mal mit "Hotwire.com" zu versuchen. Dort bieten große Hotelketten ihre Kontigente zu recht günstigen Konditionen an. Einziger Nachteil bei der Geschichte: Man erfährt erst nach der Reservierung und Bezahlung, was man genau gebucht hat. Festlegen kann man zunächst nur den Reisezeitraum und die ungefähre Gegend des Hotels und bekommt dann eine Auswahl an möglichen Unterkünften präsentiert. So eine Art Hotel-Bingo-Lotto eben. Aber da wir drei ja über die Landesgrenzen hinaus als Zocker bekannt sind, haben wir uns darauf eingelassen und natürlich direkt abgeräumt.

So dürfen wir nun ab dem 28.10.2008 für sechs Übernachtungen im edlen und überaus renomierten Holiday Inn @ Fisherman´s Wharf (http://www.holidayinn.com/h/d/hi/394/de/hd/sfofw) residieren. Besser gehts nicht. Super gelegen, direkt an den schönsten Zielen der Stadt. Vom Holiday Inn Fisherman’s Wharf Hotel aus sind viele der aufregenden Attraktionen von San Francisco zu Fuß zu erreichen. Darunter: Pier 39, die Anlegestellen der Alcatraz- und Bay Cruise-Fähre entlang der Embarcadero sowie der Ghirardelli Square. Die Cable Car und die historischen Trolleys bieten eine bequeme Fahrt nach Downtown San Francisco Union Square, zum Financial District und Moscone Center und nach Chinatown.

Trotzdem ruhig in einer Seitenstraße verortet und, zumindestens wenn man den Bewertungen der anderen Hotelgäste Glauben schenken darf, sauber und ohne nächtlichen Nagerbesuch. Mit den Holiday Inn´s hatten wir auch letztes Jahr immer nur die besten Erfahrungen gemacht, von daher ideal. Ist im übrigen ja auch ein echtes "Inn" und kein "Express", wir werden wie die Fürsten wohnen. Und das ist auch nötig. Denn neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten steht natürlich auch wieder der ein oder andere Abend mit Croissants, Soft Drinks, Erdnuss M&Ms und College Football auf ESPN, ESPN2, ABC, NBC, FOX oder wo sonst noch, auf dem Programm. Und da will man es doch gemütlich haben ;-)

Habe dann direkt auch mal direkt beim Hotel nach den Preisen geschaut. Etwas vergleichbares in diesem Zeitraum kostet normalerweise pro Nacht ab 279 USD....wir haben für 129 USD zugeschlagen ;-D

Obdachlos...zumindestens bis auf Weiteres

Hatte ich im vorherigen Eintrag etwas von "so schlimm wird es wohl nicht werden" geschrieben? Nun gut, dann hätte Herr Haas besser mal nicht nach dem Schuppen googlen sollen, denn was die Gäste dieser Residenz so geschrieben haben, war wirklich haarsträubend. Aber lest selbst einen kleinen Auszug aus den Bewertungen anderer Hotelgäste:

Wie auch andere Beurteilungen schon beschreiben, sind in den Zimmerwänden Löcher und Lücken, die von Mäusen genutzt werden um zwischen den Zimmern hin und her zu springen. Eine Maus habe ich gesehen als ich nach dem Rascheln an einer Tüte das Licht angemacht habe und die Maus darauf hin über den Tisch hinter den Schrank verschwunden ist!

Vom Hotel waren wunderschöne Bilder auf der Internetseite hotels.com zu sehen und wir hatten es deshalb ausgesucht. Das Hotel war aber sehr dreckig, die Wanne war bis oben hin mit verdrecktem Wasser gefüllt. Die Lage war ziemlich laut und das Hotel war im Ganzen so dreckig, dass es noch nicht einmal für eine Nacht ausreichend war.


Wir haben uns jetzt auf jeden Fall entschieden, den Schimmel-Schuppen zu storniern und uns eine andere Bleibe in San Francisco oder Berkeley zu suchen. Auch wenn es ein paar Dollar mehr kosten sollte, aber auf nächtlichen Nagerbesuch kann ich getrost verzichten.

Sebastian hat auch direkt mit einer Alternative aufgewartet: das LaLuna Inn in der Lombard Street. Hört sich zwar für mich an wie ein Edel-Bordell, aber die Bewertungen im Internet sind ganz positiv. Laut soll es zwar sein, dafür aber kein Wort von Wanzen, Schimmel oder Mäusen. Das ist schon mal viel wert.

Montag, 8. September 2008

Ein Dach über dem Kopf haben wir auch

Nicht, dass hier der falsche Eindruck entstehen könnte, neben Football hätten wir bei dieser Reise in die Neue Welt nichts im Sinn. Weit gefehlt! Gewissenhaft und mit der notwendigen Sorgfalt haben wir uns nach langer Recherche im Internet und den bekannten Buchungsplattformen für die so mit Abstand schäbigste Papphütte der westlichen Hemisphäre entschieden: Das "San Francisco Heritage Marina Hotel", im Volksmund auch als "Cockroach Inn" bekannt. Norman Bates´Motel ist gegen diesen Schuppen ein Ort des inneren Friedens und der gepflegten Gastlichkeit. Dafür haben wir aber ein AM/FM Clock-Radio auf dem Zimmer und einen Swimmung-Pool auf dem Dach.

Gut, ganz so schlimm wird es nicht sein; selbiges hatten wir ja damals auch von unserem Hotel in Chicago angenommen, und was war das nachher für ein Palast (nachdem Mr. Zimmer endlich seinen Room beziehen konnte).

Die Lage spricht indessen für das alte Gemäuer; Ecke Felbert Street und Van Ness Avenau liegt es nur einen Backsteinwurf entfernt von den zentralen Orten von San Francisco: Fisherman´s Wharf, Pier 39, Union Square, China Town, Golden Gate Park...
Alles nur einen kleinen Fußmarsch entfernt; selbst für Chio sollte es diesesmal möglich sein, ohne Meckern diese Landmarks per pedes anzusteuern.

Dienstag, 2. September 2008

Die zweiten Tickets sind bestellt!

So kann an Tag doch beginnen. Als ersten Arbeitsgang haben wir heute morgen die Tickets für das Spiel

CAL GOLDEN BEARS vs. OREGON DUCKS

bestellt! :-)

Wir sitzen in Block L Reihe 15. Sind als wieder super Plätze mit direktem Blick auf die Band! Vielleicht bekommen wir ja auch noch einen Pass für die Haas PressBox! :-)

Ich freue mich!

Freitag, 29. August 2008

Was wird euch erwarten ?

Eigentlich ist dem Aufsatz meines Vorschreibers nichts mehr zuzufügen. Es gibt aber trotzdem noch Einiges was mein werter Freund euch noch verschwiegen hat. 
Klar fahren wir in die Verbandsgemeinde Kalifornien, um uns da  Footballspiele und Stadien anzuschauen , und natürlich mit unseren Freunden Tomariah Carey, Else King und Lombardo di Caprio eine Runde Mau Mau oder mal wieder einen schönes Traktorenquartett zu spielen.
Aber viel mehr wird dieser Trip wieder eine Bildungsreise, für uns und auch natürlich für die Amerikaner. 
Alle kulinarischen Höhen und Tiefen werden hier gnadenlos veröffentlich werden, sowie alle kulturellen Highlights.
Also macht euch auf was gefasst.

 

Donnerstag, 28. August 2008

Bald geht es los...

Benton Harbour am Lake Michigan, 2007


Genau heute in zwei Monaten macht sich die allseits bekannte und beliebte Reisetruppe aus dem Westerwald und den umliegenden Flusstälern auf zu ihrem alljährlichen, völkerverbindenden Besuch in die Neue Welt. Verbandsgemeinde Kalifornien heißt das Ziel heuer, nachdem im letzten Jahr die Gemeinden Michigan, Ohio, Indiana und Illinois auf dem Programm der wagemutigen Drei gestanden hatten.

Die ersten Tickets sind auch schon besorgt: Zusammen mit unseren Freunden Kerry King und Tom Araya von der Hair-Metal Gruppe "Slayer" geht es ins Black Hole nach Oakland zum Spiel der Raiders gegen die Falcons. Ein wenig Sorgen mache ich mir schon, schließlich habe ich ein 1a polizeiliches Führungszeugnis, keinerlei Vorstrafen vorzuzeigen und zudem noch den Konfirmandenunterricht "summa cum laude" abgeschlossen. Dazu muss man wissen, dass der typische "Oakland-Raiders-Spiel-Besucher" im Schnitt 12 Jahre in Sing Sing abgebrummt, schon im zarten Vorschulalter den ersten Liquor-Store überfallen hat und jeden Samstag in frischem Hühnerblut badet.
Naja, wie eingangs erwähnt, Tom und Kerry sind an unserer Seite, da kann eigentlich nichts schief gehen.

Karten für das Oregon @ California Spiel werden wir uns wahrscheinlich noch hier vor Ort über die einschlägigen Kartenanbieter besorgen. Das wird ein herrlicher Tag. Berkeley soll recht schön sein, Notre-Dame-esk sozusagen. Mit schön angelegten Wegen, herrlichen Backsteingebäuden, Rieseneichhörnchen und natürlich der Damen-Fußballmannschaft.

California @ USC ist leider schon ausverkauft; Tickets gibt es zwar noch über den ein oder anderen Anbieter, allerdings für 80 $ aufwärts für Karten oben an den Flutlichtmasten links. Werden wohl versuchen wie in South Bend vor Ort an paar schöne Tickets zu kommen. Vielleicht gibt es ja wieder den ein oder anderen Studentenkopp, der am Tag zuvor bei der Pep-Rally zu tief in den Bierbecher geschaut hat und seine Tickets am nächsten Tag an den Mann bringen will... Ich sag nur: Student Section :-)

Zum (krönenden) Abschluss steht dann in San Diego der Gastbesuch "meiner" Kansas City Chiefs gegen die heimischen San Diego Chargers an. Auch wenn ich befürchte, dass es eine ganz einseitige Partie zugunsten der Bolts geben könnte, aus Erfahrung weiß ich, dass immer eine Menge Chiefs-Fans den Tripp nach San Diego wagen und das Qualcomm Stadium zu einem kleinen "Sea of Red" machen.... "and the home of the CHIEFS" ;-D

Ach, wird das ein Spaß....

Und die Gangster Karre ist auch schon gebucht. Brauchten dieses Mal einen größeren Wagen, ihr wisst schon, wegen der Surfbretter ;-)
Wird das ein Spaß wenn ich an Redondo Beach einen auf Dylan McKay für Arme mache. Überlege mir zur Zeit, ob ich mir noch eine entsprechende Matte wachsen lassen.

Mittwoch, 27. August 2008

DIE FLÜGE SIND GEBUCHT


Die Flüge sind gebucht! Es kann losgehen!

Di 28 Okt 2008, 1 Stopp(s)
Abflug: 10:30 Di Terminal 1, Frankfurt (FRA), Frankfurt, Deutschland
Ankunft: 15:35 Di Terminal D, Dallas Ft Worth (DFW), Dallas, USA

Abflug: 17:40 Di Dallas Ft Worth (DFW), Dallas, USA
Ankunft: 19:25 Di Terminal 3, San Francisco International (SFO)

California wir kommen!