DIE REISENDEN

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Obdachlos...zumindestens bis auf Weiteres

Hatte ich im vorherigen Eintrag etwas von "so schlimm wird es wohl nicht werden" geschrieben? Nun gut, dann hätte Herr Haas besser mal nicht nach dem Schuppen googlen sollen, denn was die Gäste dieser Residenz so geschrieben haben, war wirklich haarsträubend. Aber lest selbst einen kleinen Auszug aus den Bewertungen anderer Hotelgäste:

Wie auch andere Beurteilungen schon beschreiben, sind in den Zimmerwänden Löcher und Lücken, die von Mäusen genutzt werden um zwischen den Zimmern hin und her zu springen. Eine Maus habe ich gesehen als ich nach dem Rascheln an einer Tüte das Licht angemacht habe und die Maus darauf hin über den Tisch hinter den Schrank verschwunden ist!

Vom Hotel waren wunderschöne Bilder auf der Internetseite hotels.com zu sehen und wir hatten es deshalb ausgesucht. Das Hotel war aber sehr dreckig, die Wanne war bis oben hin mit verdrecktem Wasser gefüllt. Die Lage war ziemlich laut und das Hotel war im Ganzen so dreckig, dass es noch nicht einmal für eine Nacht ausreichend war.


Wir haben uns jetzt auf jeden Fall entschieden, den Schimmel-Schuppen zu storniern und uns eine andere Bleibe in San Francisco oder Berkeley zu suchen. Auch wenn es ein paar Dollar mehr kosten sollte, aber auf nächtlichen Nagerbesuch kann ich getrost verzichten.

Sebastian hat auch direkt mit einer Alternative aufgewartet: das LaLuna Inn in der Lombard Street. Hört sich zwar für mich an wie ein Edel-Bordell, aber die Bewertungen im Internet sind ganz positiv. Laut soll es zwar sein, dafür aber kein Wort von Wanzen, Schimmel oder Mäusen. Das ist schon mal viel wert.

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